INTERDEPENDENTE IDENTITÄT

 

 

Was bedeutet Identität in Abgrenzung zur Identifizierung

 

Identität besteht aus der Summe aller gemachten Erfahrungen seit Existenz eines Menschen und setzt sich aus unterschiedlichen Teilen zusammen. Sie besteht zunächst aus Identitäts-Anteilen, die völlig authentisch und gesund sind. Dann gibt es noch Trauma-Anteile,Verletzungen die meist in negativen Situationen entstanden sind - wir fühlten uns nicht geliebt, nicht gewollt oder ungeschützt - und die wir bewusst oder unbewusst ausblenden.

Weil unsere Psyche erneute Verletzungen unserer Identität  vermeiden will,, schafft sie Überlebens-Anteile, die immer dann aktiv werden, wenn unsere Identitäts-Anteile Gefahr laufen, erneut traumatisiert zu werden. Dann startet sie ein Programm, das sich schützend vor die Identität schiebt. Als Ergebnis solcher Prozesse, sehen oder inszenieren wir uns zum Beispiel als Opfer anderer Umstände, nur um nicht selbst die Schuld für unser Handeln tragen zu müssen. 

 

Identifikation hingegen, erfolgt als Gleichsetzung mit etwas, das völlig getrennt vom ich existiert. Man setzt sich zum Beispiel mit einem Staat, Fußballverein oder bei Kleinkindern mit der eigenen Mutter gleich. Deswegen kann die Identifikation auch nur auf der Ebene dieser Überlebens-Anteile stattfinden. Das ermöglicht, dass eine Erfahrung vermeintlich nicht die eigene Identität betrifft, sondern quasi stellvertretend für etwas im Außen gemacht werden kann. Diese Form der Existenz lässt sich mit der Gleichung „Ich=Du“ beschreiben.

 

Identifizierung entfernt uns von unserer Identität und kostet Kraft


Wenn wir und mit etwas Identifizieren, dann stärken wir jene Überlebens-Anteile, die uns von den authentischen Identitäts-Anteilen entfernen, damit wir funktionieren und gut dastehen. Dies führt allerdings zu einer immer weiter fortschreitenden Abspaltung von der eigenen Identität. Zudem müssen Überlebens-Anteile permanent unsere Existenz bewachen und kontrollieren.

 

Zustand der Interdependenz als grundlegender Teil unserer Existenz


Ist man zudem im Zustand der Interdependenz - also grundsätzlich unabhängig vom Außen, aber im Bewusstsein Teil etwas größeren zu sein - agiert man in keiner Abhängigkeit von Handlungen und Haltungen anderer im Wissen um die eigene Einbettung in ein größeres Ganzes. Dass dadurch jede Handlung mitbestimmt wird, lässt einen nicht an der eigenen Freiheit zweifeln, sondern sein Handeln in einem sinnvollen Kontext erscheinen.


Ich = Ich!


In gelebter Identität und Interdependenz stimmt die Gleichung: „Ich = Ich“. Ohne permanent gelebte Identität und Interdependenz gibt es kein wirkliches „ich will“, „ich gehöre zu“ und „ich tue das für andere“: die Grundvoraussetzungen von gesunden und authentischen Menschen in höchstmöglicher Motivation Ziele zum Wohle aller zu erreichen.

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